PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mac OS X: Herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag!



wokie
24.03.2011, 18:23
http://www.maclife.de/files/data/editors/2010_37/thumb/200_150__880f43ccd70b48713a708 939221b0a5d_1284456018.jpg.jpg (http://www.maclife.de/files/data/editors/2010_37/880f43ccd70b48713a708939221b0a 5d_1284456018.jpg)
Haben Sie dem auf Ihrem Mac werkelnden Betriebssystem heute schon gratuliert? Wohl kaum, denn es entrichtet ja reibungslos und unauffällig seine Arbeit. Dennoch: Auf den Tag zehn Jahre ist es jetzt her, dass Apple Mac OS X 10.0 eingeführt hat. Damit begann ein tierischer Erfolg.
http://ads.falkemedia.de/www/delivery/lg.php?bannerid=15&campaignid=11&zoneid=11&source=mac&loc=1&referer=http%3A%2F%2Fwww.macli fe.de%2Fmac%2Fsoftware%2Fbetri ebssystem%2Fmac-os-x-herzlichen-glueckwunsch-zum-10-geburtstag&cb=b4e38db981

Genau am 24. März 2001 wurde die finale Version von Mac OS X 10.0 veröffentlicht. Mit einem bis heute stabilen Erfolg. Doch bis dahin war es ein langer Weg. Die neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts waren eine schwere Zeit für Apple, dessen bisheriges, optisch ansprechendes und einfach zu bedienendes Mac-Betriebssystem vollständig ausgereizt war. Kein präemptives Multitasking, keine geschützte Speicherverwaltung. Nur gut aussehen, das reichte nicht mehr, denn auch Windows hatte sich hübsch gemacht.
Interne Versuche, das Betriebssystem zu erneuern, schlugen fehl. Ältere Leser werden sich noch an „Copland“ erinnern, das ein komplett neues Betriebssystem werden und später eigentlich als Mac OS 8 auf den Markt kommen sollte. In Cupertino kam man nicht voran. Copland wurde nicht weiter verfolgt; es ging darum, sich von altem zu trennen und ein völlig neues Betriebsystem zu entwickeln. Kurzzeitig war noch die Übernahme von BeOS im Gespräch, sogar Windows NT wurde in Erwägung gezogen.
Dann fiel der Blick der Verantwortlichen bei Apple auf NeXT. Das NeXTStep-Betriebssystem konnte helfen, denn es hatte durch den MACH-Kernel und die Verwandtschaft zu UNIX ein präemptives Multitasking, brachte Entwicklerwerkzeuge mit und die Programmiersprache Objective-C, mit der noch heute Programme für Mac OS X geschrieben werden. Doch es gehörte der neuen Firma des ehemaligen Apple Mitbegründers Steve Jobs.
Die Folge: Apple kaufte NeXT im Jahr 1996, um NeXTStep als Basis für das kommende Mac OS verwenden zu können. Und damit öffnete man auch Steve Jobs die Tür, der als Berater zu Apple zurückkehrte, mit welchem Erfolg ist bekannt.
Doch zurück zu Mac OS X, für Apple bedeutete der Umstieg einen mutigen, aber unvermeidlichen Schritt. Das neue Betriebssystem auf UNIX-Basis übernahm viele Dinge von NeXTStep und brachte vieles, was Apple User bislang vermisst hatten. Allerdings war es zunächst kaum alltagstauglich. Denn die Arbeitsgeschwindigkeit von Mac OS X war deutlich langsamer als jene von OS 9.
Obwohl es von Beginn an ein stabiles System war, ließen sich die Apple Kunden nur schwer überzeugen und blieben notgedrungen erst einmal beim Althergebrachten. Die hohen Erwartungen, die an Mac OS X gestellt wurden, ließen sich eben nicht auf Anhieb erfüllen. Außerdem gab es noch zu wenig Software, die nativ auf dem neuen System arbeiten konnte, dessen neue Oberfläche Aqua zwar optisch etwas hermachte, aber viele Macs jener Zeit überforderte.
Und so war das jüngste Betriebssystem nicht einmal ein halbes Jahr alt, als Apple mit Mac OS X 10.1 nachlegte. Doch auch diese, als kostenloses Update zur Verfügung gestellte Version verleitete zunächst wenige User zum Umstieg. Erst mit Mac OS X 10.2 setzten sich die Vorzüge des Betriebssystems langsam durch.
Inzwischen sehr schnell geworden, gab es kaum noch Kritik an dem stabilen OS, das in der Version 10.2 unter dem Codenamen Jaguar endgültig zum Sprung ansetzte. Dem Jaguar folgten auf Samtpfoten Panther, Tiger, Leopard und Snow Leopard mit erstaunlicher Leistung, hoher Produktivität und immer wieder neuen Funktionen. Da wird auch der für den Sommer erwartete Lion keine Ausnahme machen.

kakadu
25.03.2011, 07:33
geniales betriebssystem. ich möchte es nicht mehr missen