Blu-ray-Player immer beliebter in Deutschland


Einer Auswertung von GfK Retail and Technology zufolge setzt der Videomarkt in Deutschland seinen Abwärtstrend fort. Demnach wurden in diesem Jahr bislang 11,8 Prozent weniger Geräte verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Blu-ray-Player haben dem Abwärtstrend laut der Marktforscher offenbar getrotzt, die Verkaufszahlen stiegen um 30,5 Prozent. Die gute Performance in diesem Segment konnte die nachlassende Nachfrage nach DVD-Playern jedoch nicht auffangen. DVD-Player verkaufen sich immer noch doppelt so oft wie Blu-ray-Modelle.

Heimkinoanlagen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und machen nach Angaben der Marktforscher inzwischen schon die Hälfte des Marktes aus. Hervorgehoben wird die starke Nachfrage nach Blu-ray-fähigen Modellen: Die Verkaufszahlen legten hier um 91 Prozent zu.

Die Preise befinden sich 2011 vor allem bei Blu-ray-Geräten im Sinkflug. Laut der GfK Retail and Technology kosten Standalone-Blu-ray-Player oder -Recorder 2011 im Schnitt 23,9 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Bei Blu-ray-Heimkinoanlagen ist der Preisverfall mit 18,3 Prozent etwas geringer.

Darüber hinaus setzt sich der Trend zu 3D-fähigen Geräten fort. So beherrscht die Mehrzahl (58 Prozent) der verkauften Blu-ray-Player und -Recorder die Wiedergabe von dreidimensionalen Inhalten. Bei den Heimkinoanlagen sind es sogar 68 Prozent. Bei den meisten Blu-ray-Abspielgeräten handelt es sich um Blu-ray-Player ohne Festplatte oder Aufnahmefunktion, obwohl Blu-ray-Recorder um 90 Prozent zulegen konnten.

Weiterhin ergab die Auswertung, dass rund drei Viertel (77 Prozent) aller 2011 verkauften Blu-Ray-Player und Heimkinoanlagen über einen Internetanschluss verfügen, was zumeist über ein Hersteller-eigenes Portal läuft. Außerdem unterstützen 67 Prozent der Blu-ray-Player sowie 72 Prozent der Heimkinoanlagen den Streaming-Standard DLNA.


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