LG kündigt faltbare OLED-Displays für 2017 an





Gebogen ist LG nicht genug: Während Curved TVs gerade erst einen Platz auf dem Markt erkämpfen, denkt LG schon einen Schritt weiter: Ab 2017 will der Konzern falt- und rollbare OLED-Displays anbieten.


Nachdem Fernseher immer flacher, immer größer und das Bild immer schärfer werden musste, haben die TV-Hersteller zuletzt vor allem die Form der Geräte ins Visier genommen. Seit gut zwei Jahren gehören Curved TVs zu den großen Trends der Zeit, die nicht mehr mit einem flachen, sondern einem gebogenen Bildschirm daherkommen, das dem Zuschauer einen noch stärkeren räumlichen Eindruck vermitteln soll. Dem Hersteller LG ist gebogen aber nicht flexibel genug. Denn wie aus einer aktuellen OLED-Roadmap der Südkoreaner hervorgeht, will LG ab 2017 auch falt- und rollbare OLED-Displays anbieten.

Dabei setzt der Hersteller künftig auf Plastik statt Glas als Substrat für seine Displays. Diese Plastik-OLEDs haben dabei den Vorteil, dass sie deutlich dünner, flexibler in der Biegsamkeit und auch leichter sind. Dadurch nimmt der Bildschirm künftig auch weniger Platz im Gehäuse ein, sodass LG auch an diesem Punkt neue Flexibilität gewinnt. Einen weiteren Vorteil sieht LG zudem darin, dass die Plastik-Displays im Gegensatz zu Glas unzerbrechlich sind.

Der Roadmap zu Folge will sich LG im kommenden Jahr zunächst an kleineren Geräten versuchen. So hat der Konzern für 2015 bieg- und knickbare OLED-Displays für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets auf dem Programm, ehe ab 2017 dann beispielsweise rollbare TV-Displays auf der Agenda stehen. Diese sollen sich dann ähnlich wie bei einer Leinwand für Projektoren je nach Bedarf aus- oder einrollen lassen.



DF